Handyspiel – Doom and Destiny

 In Allgemein

Was soll ein Beitrag zu einem Handyspiel für ein paar Euro auf einer Online-Marketing Seite? Nun einen richtig triftigen Grund kann ich da gar nicht nennen…. Ähm… Wir brauchen alle Hobbies? Zum Start meines Blogs möchte ich aber nicht nur rund um das Thema Marketing schreiben, sondern auch ein persönliches Hobby mit einfließen lassen. Und das sind Rollenspiele. In jeder Art. Hauptsache sie sind gut gemacht. Und das ist Doom und Destiny wahrhaftig. denn es vereint nerdigen Humor mit einer wirklich innovativen Steuerung bei der selbst Squareenix vor Neid erblassen sollte (wenn sie es denn mitbekommen) und einer wirklich tollen Geschichte. Und Doom and Destiny hat noch einen entscheidenden Vorteil, und darum möchte ich ausgerechnet dieses Spiel hier vorstellen: Es gibt eine kostenlose Version von dem Spiel. Es kann sich also ein jeder davon überzeugen, ob das Spiel etwas für ihn ist.

Fangen wir also an:

Ein kleine Überraschung – die Grafik:

Bevor ich mir das Spiel letztendlich kaufte schlich ich bei einigen kleinen Gelegenheiten im Playstore um das Spiel herum, wie eine satte Katze um eine Maus. Die Grafiken wirkten auf mich nicht sehr überzeugend. Scheinbar, um dann doch ein kleines bisschen über Marketing zu reden, hatte man sich entschieden die irgendwie unvorteilhaftesten Screenshots evor zu verwenden. Die Überraschung war, dass das Spiel von der ersten Sekunde wirklich gut aussah und sich vor vergleichbaren Final Fantasy Titeln nicht verstecken muss. Eher wird umgekehrt ein Schuh draus.

Die Story:

Die Story ist nerdig – und auch eher etwas für Erwachsene. Geben sie das Spiel keinem 10-jährigen in die Hand. Denn die Charaktere und Nebenfiguren scheuen ab und an nicht davor zurück eine kleine sexuelle Anspielung zu bringen. Das war es aber auch. Härter wird es nicht. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte sehr witzig und verrückt erzählt. Und je mehr man sich mit dem Thema RPG auseinandergesetzt hat, umso witziger wird es. Dabei werden nicht einfach flache Anspielungen auf andere Rollenspiele gemacht, sondern die Welt von Doom & Destiny karikiert einfach die übliche Rollenspielwelt, die man öfter in Spielen antrifft. An Hommagen und Reminiszenzen mangelt es aber durchaus nicht.

Man spielt die vier Freunde Mike, Nigel, Francis und Johnny. Jeder wird witzig in Szene gesetzt und hat seine ganz typischen Eigenarten. So ist Mike der Heiler-Pirat, der das mächtige Spaghettimonster zum Verbündeten hat. Nigel wirkt Zaubersprüche. Francis gibt den Schurken. Und Johnny ist der klassische Paladin, der ordentlich auf die Mütze gibt und den ein oder anderen Schlag gut wegstecken kann.

Das System:

Das System ist einzigartig in seiner Art und für so eine kleine Produktion bemerkenswert clever. Man bekommt Fertigkeiten, die man mit so genannten Fertigkeitspunkten aktivieren kann. Jeder eurer vier Charaktere hat eine begrenzte Anzahl dieser Punkte. Sie können also entscheiden ob Sie lieber eine passive Fähigkeit nehmen oder noch eine aktive Fertigkeit. Und es gibt wirklich viele dieser Fertigkeiten zu finden. Mehr als man einfach so kaufen kann. Man überlegt sich also seine Käufe mit der Zeit recht genau.

Die Fertigkeitspunkte bekommen Sie, wenn Sie in Macht, Charisma, Zähigkeit oder Geschicklichkeit investieren und hierbei Schlüsselpunkte erreichen. Die vier Freunde stehen auch für diese Elemente. Jeder für eins. So ist Mike der heilende Pirat ein Vertreter der Zähigkeit und Johnny konzentriert sich auf Macht.

Auch müssen Sie einen der vier zum Anführer benennen und auch festlegen ob Sie Ihre Charaktere vorne, hinten oder in der Mitte positionieren wollen. Dies wirkt sich stark auf die Kämpfe und Ihre Vorgehensweise aus.

Die Steuerung:

Muss man erlebt haben. Eine wirklich intelligente Kombination aus klicken und wischen. Es ist fast ein wenig so als würde der Touch-Screen zum Konsolen-Kontroller werden. Aber so gut wie eine Steuerung mit Steuerkreuz und Knöpfen ist es nicht. Das ist meiner Ansicht nach aber auch nicht bei einem einzigen Spiel auf dem Handy der Fall. Ein richtiger Handheld ist schon deshalb etwas völlig anderes, weil man nicht immer mit den Fingern auf dem Bildschirm rumpatscht, sondern diese schön unterhalb des Bildschirms hat. Besonders bei klassischen Rollenspielen ist das immer ein störender Faktor.

Fazit:

Für Freunde einer guten Story, die mit Humor in einer Fantasy-Welt leben können ist dieses Spiel durchaus einen Hingucker wert. Der Preis ist mit bis zu drei Euro wirklich nicht hoch. Dafür bekommt man 15 – 20 Stunden Spielspaß und legt das Spiel nicht sofort wieder weg. Und ein großer Vorteil ist es natürlich auch, dass man sich erst einmal die Free-Version herunterladen kann um das Ganze mal anzuspielen.

Ich wünsche also viel Spaß mit diesem Tipp 🙂

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